Verhalten auf dem Platz

Liebe Humanista,

unser gestriges Training verlief leider sehr unangenehm für Alle.
Zusammengefasst müssen wir feststellen, dass das Training gestern ein sehr schlechtes Beispiel für eine faire, wertschätzende fehlertolerante Kommunikation war.

Es ist natürlich nicht angemessen einen Mitspieler überambitioniert zurecht zu weisen und es geht auch übers Ziel, wenn die Ansprachen kein Ende finden!
Gleichzeitig ist es aber ganz klar nicht zu tolerieren, wenn im Konflikt Worte wie: „Halt die Fresse“ fallen!

Wem soll da der Spaß an unserem abendlichen Kick erhalten bleiben und was macht das am Ende mit dem eigenen Team?

Motivation und Freude am Sport fördert ein solcher Konflikt nicht!

Ich möchte an die Konfliktpartner von gestern appellieren sich sportlich und fair die Hände zu reichen und zukünftig solche Situationen zu vermeiden.

Ich möchte an ALLE Humanista appellieren bleibt fair, seid fehlertolerant, hört einander zu und sprecht wertschätzend miteinander!

Es lebe unser gemeinsamer Verein!
Es lebe die Gemeinschaft!
Es lebe der BSC Humania 07!

Lubi

5 Gedanken zu „Verhalten auf dem Platz

  1. toralf

    Ich bin grundsätzlich einverstanden, mit dem, was du sagst, Lubi. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass wir diese Debatte nicht zum ersten Mal führen und dass diejenigen, welche das initiale Meckern betrifft – und so möchte ich es auch bezeichnen – nicht zum ersten Mal darauf hingewiesen werden. Ich war nun seit langem mal wieder Adressat von solchen Aktionen, es gibt aber auch Personen, wie Olli, die das seit längerer Zeit sehr oft und sehr früh ertragen müssen. Und es gehört meines Erachtens auch zur Wahrheit, dass nach Klaas Abgang gestern sich die Spielatmosphäre wieder mehr ins Konstruktive verlagert hat. Sicherlich steigen im Spiel auch mal die Emotionen, aber gestern hat es nicht mal 2 Minuten und keine einzige erfolglose Spielaktion gebraucht, bevor das Schema wieder losging. Leider hat auch nicht das Feedback anderer Mitspieler zu einer Änderung geführt. Ich möchte das Problem nicht nur auf eine Person reduzieren, aber gestern hat es mir ehrlich gesagt ziemlich früh gereicht, was da als Kommentar kam, denn das ist in meinen Augen kein Ausdruck von aufkommender spielerischer Emotion sondern einer grundsätzlichen Einstellung gegenüber Mitspielern und der Rolle eines Freundschaftsspiels. Sicherlich war meine intensive Reaktion auch nicht geeignet, das Problem zu beheben, ich bin aber ehrlich gesagt zunehmend frustriert über diese Eskapaden. Ich bin auch gern bereit meine Hand hinzugeben und die Ereignisse der Vergangenheit dort zu belassen. Das setzt für mich aber auch die Einsicht voraus, dass es hier einer grundsätzlichen Änderung in der Anschauung von Spiel und Mitspielern bedarf. Ich persönlich brauche darüber hinaus auch keine Entschuldigung mir gegenüber, ich denke aber, dass jedenfalls gegenüber Olli eine solche überfällig ist. Gemeckert wird im Affekt von jedem mal, einschließlich mir, aber ich denke, hier liegt ein grundsätzlicher Einstellungsunterschied vor, der sich nachhaltig ändern muss.

  2. lubi Beitragsautor

    @Toralf: Das Fazit kann wohl nur lauten:
    Ich möchte an ALLE Humanista appellieren bleibt fair, seid fehlertolerant, hört einander zu und sprecht wertschätzend miteinander!

  3. Klaas

    Zunächst einmal Entschuldigung für alle die sich gestern von mir angemeckert gefühlt haben.
    Das war nicht meine Absicht. Ich will Montags ein schönes Spiel und ich interpretiere das für mich, gerade als letzter Mann, auch damit zu sagen, wo einer hinlaufen soll, damit keiner der Gegenspieler tun kann was er will. Redets miteinander gehört in meinen Augen dazu. Keiner hat Augen im Rücken, sieht den freien Mitspieler, …
    Das klappt leider oft nicht so gut und ich finde es dann einfach kein schönes Spiel, wenn alle machen was Sie wollen – mit dem Kopf durch die Wand gegen zum X. mal gegen 3 Gegenspieler den Ball verlieren (und von vorn zuschauen was passiert), vom Gegenspieler weglaufen (90+8 Italien, yeah) und ich 3 Gegenspieler neben mir habe und es klingelt (Kein Fingerzeig auf Andere, so fühl ich mich einfach dabei). Wir sind alle keine Messi & co. und bei jedem geht mal was schief. Klar. Nur fänd ich schön, wenn es dann auch mal zu einem Zusammenspiel führt und nicht das Ego ausgelebt wird (dann brauche ich keinen Mannschaftssport) und nett gemeinte Hinweise nicht zu Sprüchen unter der Gürtellinie führen. Das hat oft gut geklappt, aber in letzter Zeit aus meiner Sicht nicht mehr.

    Quintessenz für mich: Ich würde die nächste Zeit anderen den Platz hinten in der Mitte überlassen. Vielleicht hat jemand anderes mehr Spaß daran.

    @toralf: Ich finde es schade, wie Du das Ganze kommentiert hast. Gefreut hätte mich ein etwas differenzierte Sichtweise und einen etwas konstruktiveren mit Deinen eigenen Aussagen.

  4. toralf

    Lieber Klaas,

    Ich finde deinen Vorschlag für die Zukunft gut, möchte aber, auch wenn du es schade findest, bei der Grundaussage meines Beitrags bleiben. Ich finde, dass die Vorgänge gestern und auch in der Vergangenheit affektiv weit über gut gemeinte Ratschläge hinausgingen und das möchte ich dir auch so sagen. In der Situation, in der du mich zurechtgewiesen hast, war nicht mal ein Ballverlust, geschweige denn ein erstes Gegentor passiert. Wir hätten also einfach konstruktiv Spielaufbau betreiben können. Es ist verständlich, dass du als zentraler Verteidiger eine andere Sicht auf das Spiel hast. Das macht es aber in meinen Augen nicht erforderlich, verbal derart in laufende Spielsituationen einzugreifen. Das letzte Mal hat Lubi in friedlicher und eindringlicher Weise gesagt, „es ist zu viel“ und deine „Ratschläge“ gingen trotzdem weiter, bis Olli schließlich das Team gewechselt hat. Ich persönlich möchte mich durch das Verhalten eines Mitspielers nicht gehalten sehen, das Team zu wechseln. Es tut mir persönlich leid, dass ich dir selbst verbal dieses Brett vor den Kopf gesetzt habe, aber ein Nebeneffekt ist jedenfalls, dass dieses Problem nun auch mal auf dem Tisch ist. Wenn du möchtest, müssen wir diese Diskussion hier nicht hier fortführen, sondern können das gern persönlich vor dem nächsten Spiel tun. Es steht dir aber natürlich auch frei, noch einmal hierauf zu antworten.

    Gern bin ich bereit, diesen Konflikt beizulegen. Das bedeutet aber auch, zu kommunizieren, was dafür in meinem Augen vonnöten ist. Nur so können wir – konstruktiv – zu einer nachhaltigen Lösung kommen. Die bisherigen Artikulationen der Mitspieler haben das bisweilen nicht erreicht. Wenn eine Lösung aus deiner Sicht nun durch deinen Positionswechsel dauerhaft gewährleistet ist, steht dem gemeinsamen friedlichen Fußball für die Zukunft in meinen Augen nichts im Wege.

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